Funktionsweise des Rollrechens:In die Rechenkammer soll die Rollrechenanlage so eingelassen werden, dass seitlich so gut wie kein Spalt zwischen dem als Rechen wirksamen Stahlgewebeband und dem Bauwerk besteht. Die Anlage steht unter einem Winkel von z.B. 45° zur Gerinnesohle und sollte so konzipiert sein, dass durch Gummilaschen der erforderliche Spalt zwischen Rechenanlage und Gerinnesohle abgedichtet wird. Die Maschenweite des Stahlgewebebandes beträgt 15 mm x 8 mm, auf welches sogenannte Mitnehmer oder Schöpftaschen montiert sind, die dazu dienen, die Fische aus dem Wasser zu heben und über die Spülrinne in das Unterwasser zu befördern: Der Rollrechen aus nichtrostendem Stahlgewebe ist als Endlosband konzipiert und wird über zwei Umlenkwalzen angetrieben, so dass die Fische über die Mitnehmer „aus dem Wasser geschöpft werden“. Nach der Umlenkung am oberen Ende werden die Fische zusammen mit den angeschwemmten Schwimmstoffen in eine dahinterliegende Spülrinne abgeworfen. Mit dem Wasser aus dem Mitnehmer werden diese z.B. über eine Rinne unterhalb der Turbine in das Unterwasser befördert. |